Geschichte

Die Idee der rechnerunterstützten Fertigung (CAM) wurde 1984 vom damaligen und heute noch leitenden Geschäftsführer der WiCAM GmbH Technische Software, Herrn Harald Wilkesmann, aufgegriffen. Er bediente in seiner Nachtschichtarbeit bei Firma ANT-Nachrichtentechnik eine Behrens Stanzmaschine. Es müsste doch irgendwie möglich sein, für den Bereich der Blechfertigung ein Computerprogramm zu entwickeln, das die notwendigen Daten für die Maschinen automatisch erzeugt. Aufbauend auf diese Idee entstand in einer langjährigen Analyse und Entwicklungszeit die erste Version eines Berechnungsprogrammes für einzelne Stanzoperationen. Danach wurde das Programm für den Bereich der Nibbelbearbeitung von Konturzügen erweitert. Auf dieser Grundlage und zur Finanzierung der weiteren Entwicklungen konnte nun der Industrie seitens WiCAM eine NC-Auftragsprogrammierung als Dienstleistung wie folgt angeboten werden:

  • Übernahme oder Neudefinition von Teilegeometrien
  • Erstellung von Stanz/Nibbel NC-Programmen

Im Laufe von 10 Jahren wurde das System ständig verbessert und erweitert, mehr noch, es wurde insgesamt 4 mal neu geschrieben. Die Erkenntnisse von anderen Maschinen und deren Eigenschaften verlangten dies. Neue Technologien wie Multi-Cuts, Beladen und Entladen waren zu unterstützen, auch die Lasertechnik hatte enorme Fortschritte gemacht. Ab 1994 begann der Vertrieb des Produktes. Der Leitgedanke war: erst das Produkt, dann der Vertrieb. Schon mit dem Blick auf ein vereintes Europa und der globalen Internationalisierung war der Fokus von WiCAM auf diese Märkte ausgerichtet. Mit Erfolg. Heute zählt WiCAM zu den ganz wenigen Hightech-Anbietern für die automatisierte NC-Programmierung im Bereich der Blechbearbeitung.

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